Autobörsen: Deutsche Gebrauchtwagen gehen nach Südafrika

Wer sein Auto liebt, der schiebt, so lautet ein altes Sprichwort. Er wird es auch ungerne sehen, wenn sein Gebrauchtwagen, selbst wenn dieser zugegebenermaßen nicht mehr allzu viel wert ist, eine Reise in ferne Länder antritt, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Fakt ist aber, dass viele deutsche Gebrauchtwagen, die sich hierzulande nicht mehr an den Mann bringen lassen, eine letzte Reise nach Südafrika unternehmen. Ob sie dort dann die Fußball WM erleben können, ist allerdings unklar, da sie oftmals als wackeliges Gefährt für die Einheimischen eingesetzt werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, dass sein Gebrauchter in Deutschland bleibt, der kann Gebrauchtwagen bei Carstart kostenlos inserieren. Dort kann der direkte Kontakt mit dem Käufer aufgenommen werden und in der Regel erfährt man, wo der gute Gebrauchte zunächst einmal sein Dasein fristen wird.

Kaufvertrag auch bei Altautos nicht vergessen!

Wichtig ist aber auch beim Privatverkauf des Gebrauchten über Carstart, dass ein Kaufvertrag aufgesetzt wird. Ein Muster für einen solchen findet man beispielsweise unter http://www.pkwsteuer.de/kaufvertrag.html. Dieser Kaufvertrag ist deshalb so wichtig, damit man nachweisen kann, dass man nicht mehr im Besitz des Wagens ist. Eine Garantie resultiert daraus jedoch nicht, denn diese kann man als Privatperson ohnehin nicht gewährleisten. Lediglich, wenn große und offensichtliche Mängel verschwiegen wurden, kann dies Konsequenzen nach sich ziehen.

Wer seinen Gebrauchten über Carstart an einen Händler verkauft, der sollte ebenfalls einen Kaufvertrag abschließen, um einfach etwas Schriftliches in der Hand zu haben. Die Händler werden hierbei in der Regel Musterverträge bereit halten, die dann nur noch mit den individuellen Daten des betreffenden Autos ausgefüllt werden. Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass es für zehn Jahre alte und noch ältere Autos in Deutschland kaum einen Markt mehr gibt, weshalb diese sehr häufig nach Südafrika verschifft werden, wo eine große Nachfrage nach diesen Gebrauchten besteht.

Wie kommen die Autos nach Südafrika?

Für das Verschiffen der Autos müssen die Händler nicht einmal mit nach Südafrika reisen, wenngleich der Anreiz in diesem Jahr aufgrund der bevorstehenden Fußball-WM doch sehr groß ist. So werden sicherlich einige der Händler gemeinsam mit den Gebrauchten nach Südafrika fahren und diese direkt dem Partner vor Ort aushändigen. In der Regel reicht es aber aus, die Gebrauchtwagen zum Hafen zu bringen und dann auf den Autotransporter zu verfrachten. Wie genau dieser aussieht wird sehr gut unter de.wikipedia.org erläutert.

Einmal auf dem Autotransporter gelade,n müssen die Wagen jetzt noch so aufgestellt werden, dass möglichst viele von ihnen auf das Schiff passen. Schließlich ist die Überführung der Gebrauchtwagen nach Südafrika mit nicht zu unterschätzenden Kosten verbunden. Anschließend geht die große und oft auch letzte Reise der deutschen Gebrauchtwagen los. In der Regel werden die Autos von örtlichen Händlern in Südafrika angefordert und je nachdem, wie groß die Auswahl der deutschen Partner-Händler ist, können mehr oder weniger Gebrauchte verschifft werden.

Zwischenhändler in ganz Deutschland aktiv

Diese Zwischenhändler, die sich über ganz Deutschland verteilen, kennt sicher ein Jeder. Vielfach werben sie mit den kleinen bunten Visitenkarten, die wir alle hin und wieder an unseren Wagen finden und die versprechen, alte Autos, auch Unfallwagen, sofort gegen Bargeld anzukaufen. Der Zweck, den sie damit verfolgen, liegt nahezu ausschließlich darin, dass die Autos anschließend nach Südafrika verschifft werden müssen, wo sie allerdings nur selten auf den Parkplätzen der Fußball-WM-Stadien zu sehen sein dürften.

Aber auch manches renommierte Autohaus arbeitet mit den Zwischenhändlern zusammen. Diese kommen oftmals direkt in die Autohäuser und fragen nach den alten, kaputten und hierzulande unverkäuflichen Gebrauchtwagen, für die sie noch attraktive Summen bieten. Beim Verkauf des eigenen Gebrauchten an ein Autohaus ist man also genauso wenig davor gefeit, dass dieser nach Südafrika verschifft wird.

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