Sicherheitscheck vor der Südafrikareise: Ermittlungsbüros und Detektive helfen weiter
Die Fußballweltmeisterschaft steht kurz bevor und bei vielen Fans aus Deutschland kreisen die Gedanken nicht nur um das Abschneiden der Nationalmannschaft. Schon bei der Bekanntgabe des Austragungslandes der Weltmeisterschaft 2010 wiesen viele Experten auf die kritische Sicherheitslage in dem Land ganz im Süden des Schwarzen Kontinents hin. Man könnte das natürlich als Übertreibung abtun, aber Südafrika zählt nun mal zu den Ländern mit der höchsten Kriminalitätsrate der Welt. Damit der Besuch des Fußballfestes nicht mit einer unschönen Überraschung endet, sollten sich die Fans an einige Sicherheitsregeln halten. Dann sollte dem Vergnügen nichts im Wege stehen – vorausgesetzt natürlich, die deutsche Mannschaft spielt auch dementsprechend gut. Bei Fragen zur Reisesicherheit in Südafrika kann man sich im Vorfeld auch an ein Ermittlungsbüro wenden.
Sicherheit im Straßenverkehr
Mit dem eigenen Auto fährt man kaum nach Südafrika. Ein Mietwagen muss also her. Bei der Auswahl der Mietwagenfirma sollte man auch den Sicherheitsaspekt im Hinterkopf haben. Autovermieter, die ihre Fahrzeugflotte mit einem Diebstahlschutz mit GPS Technik versehen haben, zeigen damit, dass sie viel Wert auf Sicherheit legen. Deshalb sollten solche Unternehmen bevorzugt werden.
Ist man mit dem Auto unterwegs, sollte man grundsätzlich sämtliche Türen verriegeln, da in Südafrika Carjacking sehr verbreitet ist. Dabei werden die Insassen eines Autos von Dieben gezwungen, ihr Auto zu verlassen. Dabei kommt es in der Regel zu Gewaltandrohungen, oftmals werden auch Waffen eingesetzt. Vor allem an roten Ampeln ist also Vorsicht geboten. Deshalb sollten zusätzlich auch die Fenster immer geschlossen sein. Generell sollte man auf Südafrikas Straßen keine Fremden mitnehmen. Es empfiehlt sich, sämtliche Gegenstände, die im Auto mitgeführt werden, im Kofferraum zu deponieren, um Dieben keinen visuellen Anreiz zu bieten. Beim Verlassen des Fahrzeuges muss dieses leer geräumt werden. Außerdem sollte das leere Handschuhfach geöffnet werden.
Das Hotel
Wer im Hotel ankommt, ist nicht automatisch vor Diebstahl gefeit. Fenster und Türen des Zimmers müssen immer geschlossen bleiben. Fremde dürfen niemals ins Zimmer gelassen werden. Sämtliche Wertsachen sollten im Hotelsafe aufbewahrt werden. Da der Hotelsafe aber keineswegs vor den langen Fingern der Angestellten sicher ist, empfiehlt es sich eine Liste der dort deponierten Gegenstände zu machen. Geld sollte in einen Umschlag gegeben werden, der anschließend verklebt wird. Auf den Umschlag wird dann noch der genaue Betrag geschrieben.
Der Weg vom Hotel zum Stadion und zurück
Wie der Stern auf seiner Homepage www.stern.de schreibt, will Südafrika die Weltmeisterschaft nutzen, um der Öffentlichkeit ein positiveres Bild zu bieten, als es momentan der Fall ist. Dazu gehören auch Verbesserungen bei der Sicherheit. Verlassen sollte man sich als Fan und generell als Tourist aber nicht darauf. Deshalb müssen auch für den Weg vom Hotel ins Stadion bestimmte Sicherheitsregeln eingehalten werden, wenn das Fußballfest auch ein Fest bleiben soll.
Der Weg zum Stadion sollte nie alleine angetreten werden, da ansonsten das Risiko überfallen zu werden immens zunimmt. Auch wenn man als Gruppe unterwegs ist, sind dunkle oder verlassene Gegenden unbedingt zu meiden. Die Eintrittskarten und andere Wertsachen dürfen niemals offen getragen werden. Es empfiehlt sich, sie in einer unsichtbaren Brust- oder Bauchtasche zu transportieren. Auf teuren Schmuck sollte von vornherein verzichtet werden. Außerdem gilt, je kleiner die mitgeführte Geldmenge, desto besser. Etwas davon sollte immer griffbereit in der Hosentasche aufbewahrt werden, um es dem Räuber im Falle eines Überfalls überlassen zu können. Vor dem Verlassen des Hotels ist es wichtig, die Route, die genommen werden soll, zu planen. Außerdem empfiehlt es sich dringend, jemandem zu sagen, wo man hingeht und wann man voraussichtlich wieder zurückkommt.
Sicherheit im Stadion
Die WM-Stadien in Südafrika werden sich pünktlich zur Eröffnung modernisiert und deutlich sicherer als bisher präsentieren. In den meisten Stadien wird dabei auf Technik aus Deutschland zurückgegriffen, wie das Fachportal www.sicherheit.info meldet. Man kann also getrost davon ausgehen, dass im Stadion selbst die Freude am Spiel im Vordergrund steht und Bedenken hinsichtlich der Sicherheit überflüssig sind. Auch vor den Stadien sollte es zu keinen größeren sicherheitstechnischen Problemen kommen, da mit einem hohen Aufgebot an Sicherheitskräften zu rechnen ist.