Trachten der Zulu – und andere südafrikanische Specials
Nicht nur in Deutschland gibt es die Tracht, die als traditionelle Kleidung vor allem für Bayern bekannt ist. Auch in vielen anderen Ländern finden sich solche traditionellen und oft sehr farbenprächtig gestalteten Kleider. Zwar wird man beispielsweise im WM-Land 2010, Südafrika, keine Herren Trachtenhosen auf Trachtenshop.de finden, aber es gibt auch hier die landestypische Kleidung der Ureinwohner. Diese wird in die Herren- und Damenkleidung unterschieden und zeichnet sich vor allem durch die farbenfrohe Gestaltung aus.
Die klassischen Trachten wird man auf der Fußballreise nach Südafrika sicherlich bei einigen der Veranstaltungen zu sehen bekommen, denn das Land setzt alles daran, auch seine Tradition einer breiten Masse nahe zu bringen und wann wäre das nun einmal besser möglich, als zum Großereignis der Fußball WM 2010?
Kleidung der Zulu Männer und Frauen
Bei der Kleidung der Zulu Männer und Frauen sollten gerade Europäer einmal näher hinsehen, denn oftmals finden sich auch Ähnlichkeiten zu den deutschen Trachten wieder, wenn auch nur in geringem Maße. So kann man sich über die klassische Männerkleidung auf Wikipedia.org informieren. Die Herren der Schöpfung tragen bei den Zulu traditionellerweise eine zweiteilige Schürze. Sie soll vor allem der Bedeckung der Genitalien und des Pos dienen. Häufig werden diese Schürzen aus Springbockhaut oder Rinderhaut gefertigt. Der vordere Teil wird dabei als umutsha bezeichnet, der hintere als ibhesuh. Anhand der Länge des hinteren Schürzenteils lassen sich zudem Rückschlüsse auf die soziale Stellung der Herren, sowie ihr Alter ziehen. Ganz ähnlich der deutschen Tracht kann man auch bei den Zulu erkennen, ob die Herren schon vergeben sind. Verheiratete Männer tragen nämlich in der Regel Kopfbänder, die als umqhele bekannt sind. In Deutschland zeigt die Art der Schleifenbindung beim Dirndl an, ob eine Frau vergeben ist oder nicht. Hier sind also bereits die ersten Parallelen zu sehen.
Bei den Frauentrachten der Zulu sieht es nicht viel anders aus. Wer verheiratet ist, bedeckt den gesamten Körper, so dass deutlich wird, dass diese Frau nicht mehr zu vergeben ist. Ein Lederrock, der zuvor mit Holzkohle und tierischen Fetten behandelt wurde, stellt die Unterbekleidung verheirateter Zulu-Frauen dar. Meist wird darüber noch ein Stoff in den Farben Schwarz, Rot oder Weiß getragen. Über der Brust trägt die traditionelle Zulu-Frau in Südafrika eine Abdeckung, die häufig mit wunderschönen Perlen und anderem Muschelschmuck verziert ist. Hier ist häufig noch eine Nachricht integriert, die aber in der Regel nur vom Ehemann der Dame entziffert werden kann. Der Hut, der aus Gras und Baumwolle besteht und in das Haar der Zulu-Frauen eingenäht wird, komplettiert das Outfit. Meist hält er einige Monate und muss anschließend erneuert werden.
Städtereisen mit der Rikscha
Natürlich sollte man sich bei der WM Reise nach Südafrika nicht nur mit den traditionellen Kleidungsstücken und Trachten der Zulu befassen, sondern noch einige zusätzliche südafrikanische Besonderheiten kennen lernen. Sehr begehrt sind hier beispielsweise Städtereisen mit der Rikscha, wie sie unter www.suedafrikatour.de vorgestellt werden. Obwohl die Rikscha ursprünglich vorwiegend in Asien, speziell in Japan, zu sehen war, konnte sie sich auch in Südafrika durchsetzen. Hier ist insbesondere Durban zu nennen, eine Stadt, deren Einwohner zum Großteil von den Indern abstammen. Dadurch konnte sich die Rikscha hier sehr gut durchsetzen und während der WM Reise nach Südafrika sollte man auf jeden Fall auch einmal eine Rikscha Fahrt mit gemacht haben.
Auch bei den traditionsbewussten Rikscha-Fahrern lässt sich übrigens eine Form der Trachten beobachten. Hier sind insbesondere die imposanten Hüte zu nennen, die sehr weit in die Höhe reichen und äußerst farbenfroh gestaltet sind. Allerdings mögen die Rikscha-Fahrer in Südafrika es gar nicht, wenn man sie fotografieren will. Dann stellen sie den Touristen oft solange nach, bis diese zumindest einen Obolus für die Fotografie bezahlt haben. Das sollte einem das Bild dieser außergewöhnlichen Menschen bei der WM Reise nach Südafrika aber allemal wert sein.